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 Kirchwehren, Weihnachten 2020

 

Weihnachtsgruß

 

Liebe Gemeindeglieder,

schweren Herzens hat sich der Kirchenvorstand entschieden, auf Präsenzgottesdienste ab sofort bis zum 10. Januar 2021 zu verzichten.

So eine Entscheidung fällt niemandem leicht. Auf der einen Seite gibt es zu Weihnachten und gerade in der Corona-Krise das Bedürfnis nach Gemeinschaft und Gottesdienst in der vertrauten Atmosphäre unserer schönen Dreieinigkeits-kirche.

Aber dagegen steht leider die aktuelle Entwicklung des Infektionsgeschehens. Es geht um den Schutz von Menschen und Gesundheit. Trotz sorgfältiger Vorsichtsmaßnahmen bleibt letztlich ein unberechenbares Risiko im Umgang mit dem Virus.

Als Kirche gewährt uns der Staat zwar Sonderrechte auch noch in dieser Lage. Dass wir dennoch Verzicht üben, ist auch ein Signal: Wir schließen uns solidarisch den harten gesell-schaftlichen Maßnahmen an, um die Krise mit vereinten Kräften angemessen zu bewältigen.

Und Weihnachten?

In der Weihnachtsgeschichte verkündet ein Engel den Hirten die frohe Botschaft: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. (Lk 2,10-11) In diesem Jahr wird auch das Weihnachtsfest anders sein als gewohnt. Das ist traurig, enttäuschend, ärgerlich. Allerdings sind bei näherem Betrachten des Lukasevangeliums auch damals die äußeren Umstände nicht gerade festlich gewesen: Die hochschwangere Maria findet nur eine Notunterkunft, und die Hirten müssen nachts draußen in Kälte und Finsternis ausharren. Das Licht vom Himmel aber durchbricht diese Not und leuchtet bis in die letzten Winkel der Welt hinein. Die Geburt des Retters ereignet sich da, wo man es am wenigsten erwartet hätte. Das ist vielleicht ein Trost in dieser Zeit.

Ganz so vollmundig, wie es der Engel verheißt, wird es in diesem Jahr bei uns nicht werden. Statt „großer Freude" eher verhaltene, vorsichtige Annäherung an das Heilsge-schehen. Kein „Tochter Zion" am Heiligabend in der festlich geschmückten Dreieinigkeitskirche. Kein persönliches „Frohe Weihnachten!" von Angesicht zu Angesicht, kein Hände-schütteln oder Umarmen. Uns wird einiges fehlen! Und dennoch kommt Gott auf uns zu.

So wünsche ich Ihnen und Ihren Familien trotz allem gesegnete Feiertage. Kommen Sie gut in das neue Jahr, in dem es hoffentlich (!) wieder Möglichkeiten geben wird, einander persönlich zu begegnen.

Ich würde mir wünschen, dass wir das bewährte Miteinander auch 2021 zum Wohle unserer Kirchengemeinde fortsetzen.

 

Ihr Pastor Kondschak

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