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November 2013

Über ein Jahr ist es nun her, dass der Kirchenvorstand der Dreieinigkeitsgemeinde Kirchwehren von den Problemen mit unserer Orgel berichtet hat.

Schimmel hat dem Instrument zugesetzt, verschiedene Teile sind altersbedingt verschlissen und müssen erneuert werden. Wir sahen und sehen uns hier einer gewaltigen Aufgabe gegenüber.

Recherchen ergaben, dass die Instandsetzungsmaßnahmen mehr als 40.000 Euro kosten werden.

Auf Nachfrage erfuhren wir von der Landeskirche, dass unsere Gemeinde von dieser gewaltigen Summe rund 15.000 Euro selber aufbringen muss. Daraufhin starteten wir einen Spendenaufruf.

Heute dürfen wir Ihnen berichten, dass wir mittlerweile eine Summe von über 21.000(!) Euro an Spenden verbuchen können. Wir sind überwältigt und möchten bei dieser Gelegenheit Ihnen allen sehr herzlich dafür danken!!!

Nicht nur Privatpersonen haben - teilweise erhebliche Summen - gespendet, auch verschiedene Organisationen, Verbände und Vereine sind tätig geworden. Auch hierfür ein herzliches Dankeschön!!!

Wie geht es nun weiter?

Aktuell laufen die Planungen für die Restaurierung auf Hochtouren, ebenso wie für den Umbau der Lüftung in der Kirche. Diese ist unerlässlich, um einen erneuten Schimmelbefall ausschließen zu können. Aktueller Beginn der Baumaßnahmen wird vermutlich Anfang des kommenden Jahres sein.

Ohne IHRE Hilfe wäre das alles nicht möglich gewesen - Danke!

Für Rückfragen stehen wir (der Kirchenvorstand) Ihnen gerne zur Verfügung.



Februar 2014

Ein wichtiger Schritt in Richtung Orgelsanierung ist getan!

Nachdem die Landeskirche "grünes Licht" gegeben und die Bezuschussung für die Installation einer motorischen Lüftung in der Kirche zugesagt hat, konnte nun endlich der Auftrag an eine Fachfirma zur Durchführung der Arbeiten erteilt werden.

Die Kirche erhält eine Lüftungsanlage mit  Regelungs- und Steuerungstechnik, sowie zwei elektrische Fenstermotoren. Dadurch wird in unserer Kirche ein erheblich besseres Raumklima erreicht.

Damit ist die erste wichtige Grundvoraussetzung erfüllt, um nach der Orgel-sanierung einen erneuten Schimmelbefall zu vermeiden.

Wir hoffen, dass es während der Einbauphase keine großen Beeinträchtigungen bei den Gottesdiensten geben wird.

 

 


Oktober 2014

Die Baumaßnahmen der Lüftungsanlage sind abgeschlossen.

Die Regelungs- und Steuerungstechnik wird nun intensiv genutzt.

Mindestens neun Monate wird die Wirkungsweise der Anlage überprüft, bis der zweite Schritt (die eigentliche Orgelsanierung) beginnt.

 


 Oktober 2015

...denn Gott ist mein Zeuge, dass ich mich nach euch allen sehne mit der Herzenswärme Christi Jesu. So steht es im Brief des Paulus an die Philipper.

Herzenswärme ist eine gute Sache, soviel steht fest. Fest steht aber leider auch, dass zu viel Wärme unserer Orgel zusetzt.

Die Folgen beheben wir aktuell. Der Schimmel wird entfernt und das Instrument dank Ihrer zahlreichen Spenden nun endlich intakt gesetzt.

Um zukünftige Schäden zu vermeiden, werden wir die Kirche zu den Gottesdiensten nicht mehr so stark aufheizen können.

Auch ein weiterer - sehr schmerzlicher - Umstand hat uns zu diesem Schritt bewogen. Die nächste Kürzungsrunde durch unsere Landeskirche steht an und auch wir bleiben hiervon nicht verschont.

Schon jetzt muss jeder Cent zweimal umgedreht werden, ehe er ausgegeben werden kann. Argumente wie „die Kirche hat doch soviel Geld!“ sind leider völlig absurd und haltlos.

Wir - als kleine Kirchengemeinde - werden finanziell anhand unserer Gemeindegliederzahl bemessen! Damit hauszuhalten ist schon fast eine Kunst.

So können wir Sie nur um Verständnis bitten, Ihnen für Ihre Unterstützung danken und Ihnen Gottes Segen und die Herzenswärme Jesu Christi empfehlen.

 


 Juni 2016

Was lange währt, wird endlich gut.

Unsere Orgel ist nun endlich gereinigt und gestimmt. Die Abnahme erfolgte Ende Mai. Bis auf ein paar noch notwendige Nachbesserungsarbeiten an der Belüftungstechnik kann man nun unser Orgelprojekt nach insgesamt 5 Jahren als abgeschlossen bezeichnen.

Die über 20000 Euro Spendengelder sind auf Heller und Pfennig in das Projekt eingeflossen.

Dank Ihrer Spenden ist alles Notwendige und finanziell Mögliche getan, die Kirchensubstanz nachhaltig zu schützen.

Am 20.05.2016 gab es in der Leinezeitung zu diesem Thema noch einmal ein großen Artikel. Dieser ist hier in Auszügen noch einmal nachzulesen.

 

 

Gemeinde bringt Geld für Sanierung auf

Orgel hat wieder einen barocken Klang


Der Kirchengemeinde Dreieinigkeit ist ein kleines Wunder geglückt. Sie hat mehr als 20 000 Euro an Spenden bekommen und konnte ihre von Schimmel befallene Orgel sanieren. ...

Alles nahm seinen Anfang im Frühsommer 2010 bei einem Kontrollbesuch einer Mitarbeiterin des Amtes für Bau- und Kunstpflege der Landeskirche. Sie sah sich auch die Orgel auf der Empore der Dreieinigkeitskirche
an.

„Sie haben ein ernsthaftes Problem“, befand sie nach ihrem Rundgang. Viele der 400 Pfeifen und das Holz seien verschimmelt. Die Windladen seien teilweise undicht.

„Die Nachricht traf uns wie ein Blitz. Die Kosten wurden damals auf 15 000 bis 20 000 Euro geschätzt“, erinnert sich Kirchenvorstandsmitglied und Lektor Kai Kromholz.

Einziger Trost: Die Barockorgel, 1791 von Generalmajor Ernst Adam von Alten vom Gut Dunau gestiftet, war aus Sicht der Landeskirche ein erhaltenswertes Instrument: Es ist denkmalgeschützt. In solchen Fällen beteiligt sich die Landeskirche mit etwa einem Drittel an den Sanierungskosten.

Martin Ehlbeck, Orgelrevisor der Landeskirche, machte Kromholz und der Gemeinde ein kleines bisschen Mut. Sie sollten Geld sammeln. Es könne aber bis zu neun Jahre dauern, bis die Gemeinde die Summe zusammenbekommt.

Was danach passierte im Kirchspiel Kirchwehren, Lathwehren und Almhorst bezeichnet Kromholz rückblickend als eine „spektakuläre, aufregende Zeit“. Denn natürlich wollte der Vorstand nicht so lange warten, bis die Orgel repariert und auch die Ursache des Schimmels, die Luftfeuchtigkeit in der Kirche, beseitigt ist.

Die Einwohner in den drei Ortsteilen erhielten Post. In den Briefen bat der Kirchenvorstand um Geld für das Projekt. Schließlich müsse die Gemeinde etwa 16 500 Euro selbst aufbringen.

Und die Leute griffen gern in ihre Geldbörse. „In der Kirche wurden sie getauft, konfirmiert und getraut. Sie verbinden mit ihr ein Stück ihrer Lebensgeschichte“ erzählt Kai Kromholz. Er organisierte Benefizkonzerte und eine Lesung mit dem früheren Kirchwehrener Pastor Peter Büttner.

Bei einem internationalen Frauenfrühstück in Kirchwehren kam Geld zusammen, eine Orgelpfeife stand als Spendendose in der Kirche, bei Geburtstagen verzichteten die Seelzer auf Geschenke und baten um Spenden für die Sanierung des Instruments.

Kromholz’ Rechnung ging auf. Mehr als 20 000 Euro brachten die Seelzer auf. ... Seit April dieses Jahres klingt das von Wilhelm Heinrich Bethmann 1792 und 1793 gebaute Instrument wirklich wieder wie eine Barockorgel.

Ein Register, das im Laufe der Jahre mal dazu kam, ist entfernt worden. Auch der muffige Geruch in der Kirche ist passé.

In der Orgel wurde ein Lüfter eingebaut. Die Kirchenfenster lassen sich elektrisch öffnen.


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Dreieinigkeit Kirchwehren  | kg.kirchwehren@evlka.de